Duo: blauwurf

Foto@Michael Zacherl
















Eric Schörghofer: digitale Elektronik

Michael Zacherl: analoge Elektronik

Zwei Musiker mit unterschiedlichen elektronischen Instrumenten, die nicht auf deren Gegensätze bestehen, diese aber auch nicht negieren. Das oftmalige Ausloten des Noch-Hörbaren gehört ebenso zum Repertoire wie vertraute Klangspektren.

blauwurf bewegen sich auf dem Kontinuum zwischen freier Improvisation und Komposition und verbinden diese Prinzipien mit dem Instrumentarium der Elektronik. Die dabei entstehenden Stücke sind wesentlich von einander abstoßenden wie auch verschmelzenden Klangstrukturen getragen.

"Das Wechselspiel von Langsamkeit und Tempo sowie der Fluss/Rückfluss von minimalistischen Klängen und polyphonen Schichten erinnern an den Atem einer Stimme. Eine vielseitige Stimme, die etwas von der Seele und ihrer Wahrnehmung erzählt, eine Rede, die in ihren Diskurs klangliche Anordnungen des Realen einbezieht. Die blauwurf-Musik schafft bewegliche Klangbilder in ihrer Flut. Plötzlich entsteht der Eindruck, als öffne sich eine Tür, ein Tempel, in dem die Toten begraben liegen, wo menschliche und virtuelle Geräusche tönen. Man fühlt, dass diese Musik seelische Frequenzen aufsucht und die vier Hände sowohl einen Diskurs, als auch eine Poetik abtasten. Im Kino des Hörens lässt sich auch das Schweigen vernehmen." - Barbara Jovino

blauwurf.at